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Hundehalter aufgepasst: Obst- und Gemüsesorten die dein Hund essen darf und welche nicht

27.01.2020 08:22

Du beißt gerade genüsslich von deinem Apfel oder deiner Karotte ab und dein Hund starrt dich hingebungsvoll an. Ob du mit ihm teilen kannst? Genau das möchten wir im Folgenden besprechen. 

Auch für deinen Liebsten stellen Obst und Gemüse eine gesunde Variante für einen Snack für zwischendurch dar. Auch diese profitieren von den darin enthaltenen Ballaststoffen und Vitaminen. 

Grundsätzlich gilt: Du kennst deinen Hund am besten und weißt, welche Vorlieben, Abneigungen und vor allem Verträglich- und Unverträglichkeiten er hat. Auch wenn eine Obst- oder Gemüsesorte für deinen Hund geeignet ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch gerne davon etwas essen möchte. 

Roh oder gekocht?

Ob dein Hund das Obst oder Gemüse roh essen kann, hängt ganz von der Sorte ab. Dies kannst du untenstehend nachlesen. Generell kann der Körper des Hundes Vitamine und Nährstoffe am besten aufnehmen, wenn diese püriert und/oder leicht gekocht wurden. 

Rohkost wirkt hier eher verdauungsfördernd und kann bei Verstopfungen hilfreich sein. Während vorher abgekochtes Obst und Gemüse eine stopfende Wirkung haben.

Diese Gemüsesorten darf dein Hund essen 

  • Kartoffeln: gekochte Kartoffeln sind für deinen Hund sehr gut verträglich und liefern ihm eine Menge an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Es ist wichtig, dass die Kartoffeln gekocht sind, denn roh sind sie für deinen Hund schädlich

  • Karotten: diese kannst du deinem Hund in jeder möglichen Variante füttern, also roh, gerieben oder gekocht. In der Regel sind sie bei allen Hunden sehr beliebt und können sich außerdem positiv auf das Fell, die Haut und das Augenlicht des Hundes auswirken. Hierfür ist das enthaltene Beta-Carotin verantwortlich.

  • Brokkoli: beim Brokkoli ist es etwas komplizierter, dieser muss für den Hund vor dem Verzehren gedämpft und püriert werden. Hier sollte man in der Menge auch nicht übertreiben. Am besten kann der Hund Brokkoli verarbeiten, wenn dieser zusammen mit einem kalziumhaltigen Produkt gefüttert wird, also beispielsweise Joghurt oder Hüttenkäse

Neben den drei genannten Gemüsesorten kannst du deinem Hund außerdem Sellerie, Blattsalate, Gurke, Spinat, Kürbis, Rote Beete und Zucchini füttern.

Diese Obstsorten darf dein Hund essen

Bei den Obstsorten gibt es im Gegensatz zu einigen Gemüsesorten keine besonderen Fütterungshinweise, die du beachten musst. Du kannst ihm diese direkt roh anbieten, in der Regel werden diese sehr gerne angenommen. 

Zu den verträglichen Obstsorten gehören Apfel, Ananas, Birne, Beeren aller Art, Kirschen, Kiwi, Mangold, Nektarinen und Zwetschgen

Nicht erlaubt sind

Weintrauben und Rosinen: Diese sind regelrechtes Gift für Hunde. Nach dem Verzehr der süßen Früchte können Hunde mit Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen und Zittern reagieren. Bei einer hohen Dosierung kann die Aufnahme ein Nierenversagen verursachen und sogar tödlich verlaufen.

Avocado: Das enthaltene Persin ist für deinen Hund schädlich und kann Durchfall und Erbrechen auslösen. 

Rohe Kartoffeln, Tomaten und Auberginen: Diese gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse und enthalten den Wirkstoff Solanin. Dieser hat eine toxische, also giftige, Wirkung auf den Hund. 

Zwiebeln und Lauch: Lauch und Zwiebeln sind besonders in roher Form giftig für deinen Hund. Die Inhaltsstoffe der Zwiebel verursachen schlimme Vergiftungssymptome, da sie die roten Blutkörperchen deines Hundes zerstören. Unbedingt meiden!

Knoblauch: Beim Knoblauch lässt sich nicht eindeutig sagen, dass dieser schädlich für deinen Hund ist. Hier ist die Menge entscheidend. In geringen Mengen ist Knoblauch sogar gesundheitsfördernd. 0,1g Knoblauch pro 1 kg Körpergewicht sind für deinen Hund 2x die Woche nicht schädlich. Knoblauch hat eine antibakterielle und antivirale Wirkung.  

Bohnen, Erbsen, Linsen: Rohe Hülsenfrüchte sind nicht nur für uns Menschen schädlich. Der enthaltene Stoff Phasin kann Erbrechen, Bauchkrämpfe, Fieber und blutigen Durchfall beim Hund verursachen. In gekochter Variante sind Hülsenfrüchte in geringer Menge verträglicher, aber auch hier kann zu viel davon zu Blähungen und Verstopfungen führen. 


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